Fabio Scherer und seine Teamkollegen Pietro Fittipaldi und David Heinemeier Hansson hatten am Wochenende beim vierten Lauf zur ELMS in Barcelona kein Glück. Ein Wasserleck verhinderte ein Top-Ergebnis.

Der Speed war da. Und bis zum ersten Fahrerwechsel war noch alles möglich gewesen. Doch noch bevor Fabio Scherer das Cockpit des LMP2 Oreca übernehmen konnte, musste die #43 wegen eines Wasserlecks einen längeren Boxenstopp einlegen.

«Wir waren gut unterwegs», sagt der von STOBAG und ATS Banding System unterstützte Scherer. «Pietro ist von Rang 8 losgefahren und hat das Auto als Vierter übergeben. Auch David hat einen guten Job gemacht. Doch dann musste er wegen eines Wasserlecks die Box ansteuern. Der Motor überhitzte und wir verloren zehn Minuten.»

Danach war das Rennen für die #43 des Teams Inter Europol Competition natürlich gelaufen. Mit sieben Runden Rückstand überquerte Scherer als Schlussfahrer die Ziellinie als 16. Und war dementsprechend enttäuscht.

«Das ist sehr ärgerlich», sagt der 23-jährige Scherer. «Wir hätten die Pace gehabt, um mindestens Vierter zu werden. Ich glaube, wir hätten sogar aufs Podium fahren können. Ich denke, wir haben einen Schritt nach vorne gemacht. Jetzt müssen wir konzentriert weiterarbeiten. Und wenn wir beim nächsten Rennen mehr Glück haben, dann sollte es dort möglich sein, das angestrebte Podium zu erreichen.»

Bis zum nächsten Rennen in Spa-Francorchamps (B) am 25. September hat Scherer rund drei Wochen Zeit, seine Batterien aufzuladen. Danach geht es Schlag auf Schlag:

  • Petit Le Mans in den USA (1. Oktober)
  • Schweizer Kart-Meisterschaft in Wohlen (8. Oktober)
  • ELMS-Saisonfinale in Portimão (16. Oktober)

Nachrichten

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