Das Team von Fabio Scherer stand in Monza bei dessen Heimrennen in der ELMS auf dem dritten Startplatz. Doch als Fabio das Auto mit der #43 übernahm, war der Traum von einem Podestplatz leider schon geplatzt.

Die Ausgangslage für Fabio Scherer und sein Team Inter Europol Competition war beim dritten Lauf zur European Le Mans Series in Monza ausgezeichnet. Der dritte Startplatz war das bisher beste Quali-Ergebnis für das Trio im Oreca-LMP2. Doch leider wurde die Aussicht auf den ersten Podestplatz 2022 bereits am auf den ersten Metern zunichte gemacht. Scherers Teamkollege, David Heinemeier Hansson, wurde am Start von hinten getroffen und in das vor ihm liegende Auto geschoben. Dadurch erlitt das Auto mit der #43 einen Schaden am Unterboden.

«Das war nicht Davids Schuld», sagt Scherer. «Aber es ist natürlich ärgerlich, wenn man so weit vorne starten kann, und am Ende wird man dann wegen einer solchen Kollision nur Elfter.»

Scherer fuhr den mittleren Stint und musste wie Fahrer Nummer 3, Pietro Fittipaldi, leider feststellen, dass das Auto mit dem defekten Unterboden sehr schwierig zu kontrollieren war.

«Das war ein schwieriges Rennen für mich. Ich habe das Auto übernommen und wollte unbedingt ein paar Positionen gutmachen. Wir haben beim Boxenstopp nur zwei Reifen gewechselt, aber das Hauptproblem war der Schaden, der durch die Berührung am Start zustande kam. Und dieser wurde immer schlimmer. Leider haben wir auch noch eine Durchfahrtsstrafe bekommen, was unser Rennen schliesslich komplett ruinierte. Es ist sehr schade. Denn wir hatten ein wirklich schnelles Auto. Und unter normalen Umständen hätten wir sicher um einen Platz auf dem Podium kämpfen können.»

Für den von STOBAG und ATS Banding System unterstützten Scherer geht es nach einer längeren Sommerpause vom 26.-28. August mit dem vierten Rennen in Barcelona (E) weiter.

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