Fabio Scherer hatte am Wochenende bei seiner zweiten Teilnehme bei den 24 Stunden von Le Mans mit Motorenproblemen zu kämpfen. Sonst wäre ein Platz unter den Top 5 locker möglich gewesen.   

Fabio Scherer hat am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal nach 2021 an den 24 Stunden von Le Mans teilgenommen. Der gebürtige Luzerner, der in Engelberg wohnt, und heute Montag seinen 23. Geburtstag feiert, erreichte das Ziel in seiner Klasse als 14. – fünf Runden hinter dem siegreichen Team in der LMP2.

Scherer und seine beiden Teamkollegen Pietro Fittipaldi und David Heinemeier Hansson aus dem Team Inter Europol Competition mussten nach einem nicht optimal verlaufenen Qualifying von Startplatz 28 ins Rennen gehen, kämpften sich aber sukzessive nach vorne. Um 6.30 Uhr in der Früh musste der Oreca-Gibson mit der #43 dann aber leider zu einem längeren Reparaturstopp an die Boxen abbiegen.

«Es war schade», meint der von STOBAG und ATS Banding System unterstützte Scherer. «Wir hatten die Pace, um auf das Podest zu kommen oder zumindest unter die Top 5 zu fahren. Aber Le Mans ist eben Le Mans. Wenn du ein Problem mit dem Motor hast, kannst du das nicht beeinflussen. Ich bin zufrieden mit dem Team, mit meiner Leistung und die meiner Teamkollegen. Wir waren flott unterwegs.»

So flott, dass Scherer & Co. sogar ein paar Führungsrunden absolvieren durften. «Ich habe in allen drei bisherigen 24-Stunden-Rennen Führungsrunden absolviert», sagt Scherer. «Jetzt muss ich noch am Timing arbeiten. Damit ich dann auch am Ende ganz vorne liege. Aber so ist es halt mal mit diesen Endurance-Rennen. Le Mans ist irgendwie magisch. Aber an diesem Wochenende haben wir auch gemerkt, dass es richtig schmerzhaft sein kann.»

Diese Meinung teilt auch Scherers Teammanger Sascha Fassbender. «Wir beendeten das Rennen ohne technische Probleme, die wir zu verantworten hatten. Das alles ist sehr schade, denn wir hätten viel besser abschneiden können. Das Team hat so hart gearbeitet, weit über das hinaus, was wir vernünftigerweise erwarten konnten, und deshalb möchte ich mich bei allen herzlich bedanken.»

Für Scherer geht es bereits in rund zehn Tagen weiter. Dann steht in Watkins Glen (USA) das 6-Stunden-Rennen im Rahmen der IMSA auf dem Programm.

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