Das zweite Rennen der European Le Mans Series 2022 in Imola ist für Fabio Scherer nicht so verlaufen, wie er sich das gewünscht. Trotzdem zieht er ein positives Fazit.

LMP2-Pilot Fabio Scherer hatte auch beim zweiten Saisonrennen der European Le Mans Series in Imola (I) das Glück nicht auf seiner Seite. Schon im Qualifying hatte Scherer und seine beiden Teamkollegen Pietro Fittipaldi und David Heinemeier Hansson aus dem Team Inter Europol Competition mit Startplatz 12 gehadert. Und im Rennen über vier Stunden konnte das Team keine der insgesamt sechs Full-Course-Yellow-Phasen zu seinem Vorteil nutzen.

«Es ist ärgerlich», sagt Scherer. «Es gab, kaum waren wir an den Boxen, jedes Mal eine Full-Course-Yellow-Phase. Das hat uns jedes Mal viel Zeit gekostet. Das Rennglück stand wirklich nicht auf unserer Seite.»

Was die Rennpace betrifft war der von STOBAG und ATS Banding System unterstützte Scherer sehr zufrieden.

«Daran hat es tatsächlich nicht gelegen. Unser Auto war gut. Der Speed war da. Und meine beiden Teamkollegen haben ebenfalls einen tollen Job gemacht. Ich denke, dass wir mit etwas mehr Glück Vierter oder Fünfter hätten werden können. Platz 9 ist natürlich enttäuschend. Aber wir dürfen den Kopf jetzt nicht hängen lassen.»

Vor allem, weil schon in weniger als einem Monat (11./12. Juni) der Saisonhöhepunkt ansteht: die 24 Stunden von Le Mans.

«Ich glaube, wir haben wieder viel gelernt», meint Scherer. «Und dieses Wissen ist im Hinblick auf Le Mans sicher sehr wertvoll. Der Fokus liegt nun voll auf dem wichtigsten Rennen des Jahres. Und ich bin zuversichtlich, dass wir dort gut abschneiden. Irgendwann muss das Pendel auch einmal auf unsere Seite ausschlagen.»  

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