Fabio Scherer hat am Wochenende in Sebring gleich zwei Mal im Einsatz gestanden: Zuerst für das Team Inter Europol in der WEC beim 1000-Meilen-Rennen, dann für High Class Racing beim 12-Stunden-Rennen.

Fabio Scherer hat am Wochenende in Sebring einen wahren Marathon abgespult. Der 22-jährige Schweizer durfte nicht nur bei der 70. Ausgabe der 12 Stunden von Sebring ins Lenkrad greifen, Scherer wurde auch für das 1000-Meilen-Rennen kurzfristig als Ersatz vom an Corona erkrankten Alex Brundle ins Team Inter Europol berufen. Damit gab Scherer früher als erwartet sein Debüt in dem Team, für das er 2022 die ELMS bestreiten wird.

Von Erfolg war der Blitzeinsatz an der Seite von Ex-Formel-1-Pilot Esteban Gutiérrez (MEX) und dem Polen Jakub Smiechowski leider nicht gekrönt. Ein Unfall in der letzten Quali-Runde bedeutete Startplatz 36. Und nach mehreren technischen Problemen musste das Team das Auto mit der #34 nach 174 Runden wegen eines Kupplungsschadens aus dem Verkehr ziehen.

«Der Tag begann eigentlich sehr positiv», sagt Scherer. «Es war das beste Auto, das wir das ganze Wochenende hatten, und ich konnte in meinem ersten Stint bis auf Platz 9 vorfahren. Aber es hat nicht gut geendet. Trotzdem ein grosses Dankeschön an das Team für die Chance und ich freue mich auf mein erstes Rennen in Europa mit Inter Europol.»

Auch das 12-Stunden-Rennen mit High Class Racing tags darauf lief für Scherer nicht wie erhofft. Zwar sah Scherer mit seinen beiden dänischen Teamkollegen Dennis Andersen und Anders Fjordbach die Zielflagge als Sechster in der LMP2, aber der Traum von einem Podestplatz ging nicht in Erfüllung.

«Ich fuhr fehlerfrei und meine Stints waren gut», sagt Scherer. «Aber wir hatten nicht die Pace, um ganz vorne mitzumischen. Trotzdem habe ich wieder viel gelernt und es hat gut getan nach den zwei Ausfällen in Daytona und tags zuvor beim 1000-Meilen-Rennen die Zielflagge zu sehen. Gratulation an Neel Jani für den Gesamtsieg. Das war eine starke Leistung!»

Weiter geht’s für den von STOBAG und ATS Banding System unterstützte Scherer nun in Europa beim Saisonauftakt der ELMS in Le Castellet am 17. April.  

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