Für LMP2-Pilot Fabio Scherer endete die Saison in der FIA World Endurance Championship (WEC) mit einem vierten Rang beim 8-Stunden-Rennen von Bahrain. Damit egalisierte er und sein Team United Autosports das Ergebnis der Vorwoche, als man bei den 6 Stunden von Bahrain ebenfalls Vierter wurde. Diesmal fehlten nur 4,4 Sekunden auf einen Platz auf dem Podium.

«Das war eine Achterbahnfahrt», sagt Scherer. «Die Saison fing so gut an und endete so seltsam. Ich weiss nicht, wie ich es erklären soll. Wir haben hier in Bahrain unser Bestes gegeben, und ich denke, dass ich einige gute, solide Stints gefahren bin, aber irgendetwas stimmte nicht – entweder mit den Reifen, dem Auto oder sonst etwas. Es ist schade, dass wir hier zwei Rennen gefahren sind, denn sechs Runden und dann zwei auf derselben Strecke sind nicht ideal.»

Für den von Stobag und ATS Banding System unterstützte Scherer geht die Saison damit bei den Teams auf dem vierten und bei den Fahrern auf dem fünften Schlussrang zu Ende. Zufrieden ist der 22-Jährige aus Engelberg damit nicht. Scherer hatte sich beim Weltmeisterteam von 2020 mehr erwartet. «Den Titel musste ich schon abschreiben, als ich wegen eines positiven Corona-Tests nicht am Rennen in Portimão teilnehmen konnte», meint Scherer. «Danach wollte ich unbedingt in Le Mans gewinnen. Doch wir hatten ein technisches Problem. Bei den letzten beiden Rennen in Bahrain konnten wir nicht um den Sieg fahren. Auch wenn wir am Freitag noch die Pole-Position geholt haben. Ich hatte sogar das Gefühl, dass das Auto gegenüber dem ersten Rennen in Bahrain noch schwieriger zu fahren war.»

Sieg und Titel in der LMP2 gingen in Bahrain an das Team WRT, für das Fabio 2020 in der DTM fuhr. «Ich gratuliere WRT zu diesem Erfolg. Sie haben einen tollen Job gemacht!»

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