Für Fabio Scherer geht es am Wochenende mit dem dritten Lauf zur Langstrecken-WM (WEC) endlich weiter. Nachdem der 22-jährige Scherer das Rennen in Portimão (P) wegen eines positiven Corona-Tests verpasst hatte, kehrt er nun umso motivierter zurück. Beim 6-Stunden-Rennen in Monza peilt der Fahrer aus dem Team United Autosports den zweiten Saisonsieg in der LMP2 an.

«Monza ist für mich ein Heimrennen», sagt Scherer. «Ich bin zwar erst einmal dort gefahren, 2019 in der Formel 3, aber ich freue mich riesig auf dieses Wochenende. Allein schon wegen Italien. Ich bin sehr gerne dort. Ich liebe das Essen und die Atmosphäre. Und Monza ist eine Strecke mit viel Motorsport-Geschichte. Das gefällt mir. Ausserdem freut es mich zu hören, dass wieder einige Zuschauer zugelassen sind. Die Tifosi verbreiten immer gute Stimmung. Auch darauf freue ich mich.» 

Der 5,793 Kilometer lange Rundkurs war zuletzt 2001 Austragungsort eines Sportwagen-WM-Laufs. Deshalb ist die Strecke im königlichen Park für alle Neuland. «Ich denke, Monza ist eine gute Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans, wenn man die Charakteristik der Rennstrecke mit den langen Geraden und den Schikanen nimmt», sagt Scherer. «Mit Windschatten wird das Überholen auf den Geraden kein Thema sein. In den Kurven, ich denke da vor allem an die Ascari-Schikane, muss man dagegen höllisch aufpassen. Vor allem, wenn man auf langsamere GT-Autos aufläuft.»

Scherer hat zuletzt zwei Rennen zum Porsche Mobil 1 Supercup auf dem Red Bull Ring absolviert. Die Umstellung auf das schnellere LMP2-Auto von United Autosports wird den gebürtigen Luzerner aber vor keine allzu grossen Probleme stellen. «Natürlich ist das Gefühl im LMP2 wieder ein ganz anderes», sagt Scherer. «Aber ich denke, ich werde mich sehr rasch wieder im LMP2-Oreca wohl fühlen.»

Das erste freie Training findet am Freitag, 16. Juli, ab 15.30 Uhr statt. Am Samstag, 17. Juli, haben Scherer und sein Team dann zwei weitere Trainings-Sitzungen. Die erste um 9.30 Uhr, die zweite um 14.00 Uhr. Das Qualifying steht ab 18 Uhr auf dem Programm. Der Start zum Rennen erfolgt am Sonntag, 18. Juli, um 12 Uhr.

Das Rennen kann live auf ORF Sport+ verfolgt werden. Auch Eurosport 2 übertragt aus Monza. Genauso wie SPORT1 von 17.30-19.00 Uhr. Empfehlenswert ist auch die WEC-App mit dem Live-Streaming. Ein guter Tipp ist ausserdem der französische TV-Kanal von «L’Equipe», der ebenfalls eine Liveübertragung mit sehr viel Zusatzinformationen anbietet.

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