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Fabio Scherer hätte seine erste DTM-Saison in Hockenheim gerne mit einem weiteren Highlight beendet. Ein Motorschaden im ersten Rennen hinderte den jungen Schweizer jedoch daran.

«Es ist sehr schade», sagt Scherer. «Ich hatte in der zweiten Safety-Car-Phase nochmals neue Reifen geholt und hätte mit diesen in den verbleibenden Runden Attacke machen können. Aber just in dem Moment, als das Rennen neu gestartet wurde, ging der Motor ein. Ich hätte gut und gerne Siebter oder gar Sechster werden können.»

Der von STOBAG und ATS Banding Systems unterstützte Scherer hatte sich im ersten Qualifying mit Rang 10 eine gute Ausgangslage fürs Rennen geschaffen. Leider erwischte der in Engelberg wohnhafte DTM-Rookie keinen guten Start. «Die Temperatur in den Reifen war nicht ideal. Ich hatte zu wenig Grip.»

Rückblickend hatte der schlechte Start aber auch etwas Gutes. Einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen in der ersten Kurve konnte Scherer so ausweichen. Und nach dem Restart lief es für den Pilot von WRT Team Audi Sport sehr gut. «Ich bin sehr schnell in einen guten Rhythmus gekommen und habe die am Start verlorenen Positionen rasch wieder gutgemacht.»

Scherer qualifizierte sich auch für das zweite Rennen am Sonntag als Zehnter, meinte dazu aber: «Es hätte noch besser laufen können; ich habe auf meiner schnellsten Runde zwei Zehntel verschenkt.» Im Rennen kam Scherer den Punkterängen als Zwölfter zwar nahe, aber am Ende blieb der gebürtige Luzerner punktelos. «Heute hat sich die Erfahrung der anderen Teams auf dieser Strecke bemerkbar gemacht», sagt Scherer. «Ich hatte nicht den Speed, um weiter nach vorne zu fahren.»

Scherers Fazit nach einer DTM-Saison unter erschwerten Bedingungen: «Ich hatte am Anfang ein paar schwierige Rennen und es hat Zeit gebraucht, ehe wir als Team den Dreh raushatten. Aber ich denke, ich habe ein paar Highlights setzen können: In Zolder mit zwei fünften Plätzen und P4 im Qualifying. Oder in Assen mit der schnellsten Rennrunde. Jetzt schauen, wir mal, wie es 2021 weitergeht. Gratulation noch an meinen Markenkollegen René Rast zu seinem dritten Titel, dem zweiten in Serie! Und natürlich auch meinem Landsmann Nico Müller zum Vize-Titel!»

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