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Am siebten DTM-Rennwochenende hat es endlich geklappt: Fabio Scherer ist beim Sonntagsrennen im belgischen Zolder als Fünfter über die Ziellinie gefahren und hat damit seine ersten zehn Punkte geholt. Die Erleichterung für den Fahrer aus dem WRT Team Audi Sport ist nach einigen Charakter bildenden Wochenenden gross.

«Ich bin sehr glücklich über dieses Ergebnis und möchte mich bei meinem Team und allen, die an mich glauben, bedanken», sagt der von STOBAG und ATS Banding Systems unterstützte Scherer. «Heute hat endlich einmal alles zusammengepasst. Und auch das Rennglück stand auf meiner Seite. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich fühle mich im Moment grossartig. Dieses Ergebnis haben wir alle dringend gebraucht.»

Nach dem morgendlichen Qualifying sah es für Scherer nicht so aus, als würde der Tag mit einem fünften Platz enden. Startplatz 16 – wie schon tags zuvor – hielt die Erwartungen in Grenzen.

«Das gestrige und das heutige Qualifying waren tricky», sagt Scherer. «Wir haben etwas geändert, dass sich aber bei den kühlen Temperaturen nicht wirklich im Ergebnis niederschlug. Im Rennen war die Pace deutlich besser. Ich glaube, wir sind jetzt auf einem guten Weg und ich freue mich jetzt schon, dass wir in einer Woche nochmals hier in Zolder zwei Rennen austragen. Die Strecke kommt mir entgegen. Und mit jeder Runde fühle ich mich wohler.»

Den Grundstein für sein bisher bestes Ergebnis legte Scherer heute mit einem gut getimten Pflichtstopp. Weil nur kurz darauf das Safety-Car ausrücken musste, war Fabio einer von wenigen Fahrern, die ihren Reifenwechsel schon hinter sich hatten. Als die Strecke wieder frei war, musste mehr als die Hälfte der Fahrer ihren Pflichtstopp noch absolvieren. «Es war wirklich gutes Timing», sagt Scherer. «Für uns hat es diesmal perfekt gepasst. Andere hatten heute weniger Glück. Aber so ist der Rennsport.»

Gerne hätte Scherer den vor ihn fahren Timo Glock auf BMW noch angegriffen. Ein paar Mal war der jüngste DTM-Pilot im Feld auch nahe am Routinier und P4 dran. «Aber Überholen ist in Zolder nicht ganz einfach. Und Timo hat das vor mir sehr geschickt gemacht. Ausserdem wollte ich nichts riskieren. Wichtig ist, dass der Knoten nun geplatzt ist.»

Weiter geht’s wie gesagt schon in einer Woche am selben Ort – zum vorletzten Lauf der diesjährigen DTM.

Zeitplan
Freitag, 16. Oktober

1. Freies Training, 13.00-13.45
2. Freies Training, 16.30-17.00

Samstag, 17. Oktober
Qualifying 1, 10.35-10.55
Rennen 1, 13.33-14.50

Sonntag, 18. Oktober
Qualifying 2, 10.30-10.50
Rennen 2, 13.33-14.50

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