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Fabio Scherer hat seinen hervorragenden fünften Platz von der Vorwoche bestätigt. Beim zweiten Aufeinandertreffen der DTM im belgischen Zolder lieferte der von STOBAG und ATS Banding Systems unterstützte Schweizer eine Top-Leistung ab und belegte im ersten Rennen erneut Rang 5. Im zweiten Rennen am Sonntag war die Ausgangslage für den Fahrer von WRT Team Audi Sport noch besser. Als Vierter ins Rennen gegangen – inmitten der Titelanwärter – wollte Fabio die Performance vom Vortag bestätigen. Doch in der zweiten Runde räumte ihn ein Konkurrent ab.

«Frijns hat mich beim Anbremsen vor der Schikane überholt, als ich von hinten einen massiven Schlag abbekam», sagt Scherer. «Ich hatte keine Chance und wurde regelrecht in den Audi von Frijns reingeschoben. Es tut mir leid, dass ich sein Rennen und seine Meisterschaftschancen kaputt gemacht habe. Aber ich konnte nichts dafür. Immerhin: Der Unfallverursacher hinter mir hat sich sofort nach dem Rennen entschuldigt.»

Scherer konnte sich zwar noch aus dem Kiesbett befreien und zurück an die Boxen fahren. Aber der Schaden am Auto war zu gross, um das Rennen nochmals aufzunehmen. «Es ist eine Schande. Startplatz 4 war mein bestes Qualifying. Ich lag sogar bis kurz vor Schluss des Qualifyings auf der Pole-Position. Und dann das. Es ist sehr frustrierend. Ich hätte heute erneut einen Platz unter den Top 5 erreichen können – vielleicht wäre sogar ein Podium möglich gewesen.»

Trotz der Kollision und einem zunichte gemachten Rennen versuchte Fabio Zolder mit einem positiven Gefühl zu verlassen. «Ich habe im ersten Rennen am Samstag bewiesen, dass ich aus eigener Kraft ein Top-Ergebnis herausfahren kann. Müller ist mir 30 Runden dicht auf den Fersen gewesen. Aber ich habe keinen Fehler gemacht und Platz 5 nach Hause gefahren. Ein grosses Dankeschön auch an das Team. Meine Jungs haben toll gearbeitet. Ich bin stolz darauf, dass wir zum Saisonende so zulegen konnten.»

Für Scherer geht es nun am 7./8. November mit dem Finale der DTM in Hockenheim weiter. «Ich möchte dort nochmals beweisen, was ich kann. Ich hoffe, dass wir die Form, die wir in Zolder hatten, bis zum Hockenheimring konservieren können.»

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