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Nach einer dreiwöchigen Pause geht es am kommenden Wochenende mit der DTM weiter. Auf dem Programm steht eine Doppelveranstaltung im belgischen Zolder, dort, wo die DTM 1986 offiziell begonnen hatte. Für Fabio Scherer ist die geschichtsträchtige Rennstrecke eine Autostunde östlich von Brüssel Neuland.

«Ich kenne diese Strecke nur vom Fernsehen und aus dem Simulator», sagt Scherer. «Aber was ich gesehen habe, stimmt mich zuversichtlich. Ich mag diese Old-Style-Strecken. Und dass dort bereits Mitte der Achtzigerjahre DTM-Geschichte geschrieben wurde, ist für mich als junger Fahrer etwas ganz Spezielles.»

Der mit 21 Jahren jüngste Fahrer im Feld hat im Simulator einen positiven Eindruck hinterlassen. «Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und bietet schnelle und langsame Ecken. Diese Mischung sollte mir grundsätzlich liegen. In Sachen Set-Up haben wir ja zuletzt am Nürburgring eine gute Basis gefunden. Ich hoffe, dass wir auf dieser weiter aufbauen können.»

Für den Fahrer von WRT Team Audi Sport geht es am Wochenende vor allem darum, im Qualifying erneut eine gute Performance abzuliefern. «Zwar wurde ich am Nürburgring unverschuldet in eine Kollision verwickelt und konnte danach nicht mehr weiterfahren», meint Scherer. «Aber bis zu diesem Zeitpunkt lag ich dank meiner bisher besten Quali-Leistung in den Top 10 und konnte das Tempo locker mitgehen.»

Der von STOBAG und ATS Banding Systems unterstützte DTM-Rookie hat sich in der Pause auch intensiv mit seiner Zukunft beschäftigt. Die Tatsache, dass die DTM auch 2021 an den Start gehen wird, freut Scherer. «Im Augenblick ist es noch zu früh, um die Weichen zu stellen», sagt Scherer. «Aber ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut, dass die Zukunft der DTM gesichert ist. Für die Fans und alle Beteiligten sind das tolle Neuigkeiten – erst recht in einer Zeit, in der der klassische Rennsport keinen leichten Stand hat.»

Vincent Vosse, Teamchef von WRT Team Audi Sport, ist für das kommende Wochenende ebenfalls zuversichtlich. «Zolder ist nach Spa unser zweites Heimrennen. Unser Ziel ist es, an die gute Basis, die wir auf dem Nürburgring herausgearbeitet haben, anzuknüpfen.»

Zeitplan
Freitag, 9. Oktober

1. Freies Training, 13.00-13.45
2. Freies Training, 16.30-17.00

Samstag, 10. Oktober
Qualifying 1, 10.40-11.00
Rennen 1, 13.33-14.50

Sonntag, 11. Oktober
Qualifying 2, 10.25-10.45
Rennen 2, 13.33-14.50

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