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Am siebten Rennwochenende hat es endlich geklappt. Fabio Scherer hat im belgischen Zolder mit einer bravourösen Fahrt die ersten Punkte in der DTM geholt. Mit etwas Abstand blickt er auf seine Leistung vom vergangenen Wochenende zurück.

Du hast viel Geduld gebraucht, ehe es endlich mit den ersten Punkten geklappt hat. Wie war das für dich?
Fabio Scherer: «Das stimmt. Und es hat nicht nur Zeit, sondern auch Nerven gekostet. Ich wusste, dass wir es schaffen können. Aber die Abstände in der DTM sind extrem knapp. Es muss alles passen, damit du als Rookie in die Punkte fahren kannst. Die Erleichterung, dass wir endlich Punkte geholt haben, war Balsam auf die Wunden.»

Auch Nico Müller hat in seiner ersten DTM-Saison einen fünften Platz eingefahren.
«Das wusste ich gar nicht. Und daran sieht man einmal mehr, dass wir Rennfahrer unser eigenes Ding durchziehen. Ich schaue selten nach links oder rechts. Und denke, der hat das erreicht und der fährt dort. Ein paar ehemalige Konkurrenten aus gemeinsamen Formel-3-Tagen klopfen im Moment an die Türe zur Formel 1. Aber ich vergleiche mich nicht mit ihnen. Die Ausgangslage ist für jeden anders. Manch einer hat das Glück und kann sich in einem Förderprogramm durchsetzen. Ich versuche es auf meine Art.»

Am Wochenende fährt die DTM erneut in Zolder. Was rechnest du dir aus?
«Der Wetterbericht verspricht besseres Wetter als am letzten Wochenende. Nach den Erfahrungen, die wir hier und am Nürburgring gemacht haben, hoffe ich auf trockene Bedingungen. Ich bin in beiden Rennen in Zolder von ganz hinten losgefahren. Das wollen wir an diesem Wochenende unbedingt vermeiden. Und bei trockenen Bedingungen sollte uns das auch gelingen. Alles andere sehen wir dann. Im Rennsport ist alles möglich. Der vergangene Sonntag ist das beste Beispiel dafür. Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort.»

Du bist wegen Corona gar nicht erst von Belgien in die Schweiz zurückgekehrt. Wie hast du dir die Zeit vertrieben?
«Ich habe Sport betrieben. Das kann man ja überall sehr gut machen. Und da besteht ja auch keine Gefahr, sich mit Corona anzustecken. Ich war auch einmal Kart fahren, um meine Reflexe zu trainieren. Und ich habe auch Zeit damit verbracht, Glückwünsche entgegen zu nehmen und Mails zu beantworten. Ich habe mich sehr über das positive Feedback gefreut. Ich hoffe, ich kann meine Fans auch an diesem Wochenende wieder zufrieden stellen.»

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