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Fabio Scherer hat das dritte DTM-Rennwochenende auf den Rängen 12 und 15 beendet. Schauplatz war wie eine Woche zuvor der Lausitzring. Diesmal wurde allerdings nicht auf der kurzen Variante gefahren, sondern auf der 4,57 Kilometer langen Streckenversion. Wie schon bei den vorangegangenen Weekends musste die DTM wegen COVID-19 auf Zuschauer verzichten. Diese sollen beim nächsten Rennen in Assen (4.-6. September) zumindest in beschränkter Anzahl zugelassen sein und damit für Unterstützung sorgen.

Unterstützung, die Fabio Scherer gebrauchen kann. Denn das zweite Wochenende in der Lausitz verlief für den Schweizer nicht wunschgemäss. Schon am Freitag in den beiden freien Trainings war Fabio mit seinem Speed nicht zufrieden. «Es war enorm heiss. Und das Reifenmanagement bei solchen Temperaturen ist nicht ganz einfach. Ich hatte in beiden Sitzungen das Gefühl, dass ich auf der Hinterachse zu wenig Grip hatte», so der Fahrer von WRT Team Audi Sport.

Das erste Qualifying am Samstagmorgen fand dann bei deutlich kühleren, aber auch nassen Bedingungen statt. Für Fabio, der erst zum zweiten Mal mit einem DTM-Auto im Regen fuhr, endete die 30-minütige Zeitenjagd auf Platz 13. Weil zwei Konkurrenten vor ihm strafversetzt wurden, bedeutete dies Startplatz 11. Im Rennen, das auf Regenreifen gestartet wurde, belegte Fabio Platz 12. «Es wäre mehr möglich gewesen», sagt der von STOBAG und ATS Banding Systems unterstützte DTM-Rookie. «Ich war als Erster in der Box, um auf Slicks zu wechseln. Und bin danach sehr gute Zeiten gefahren. Leider bin ich auf einer noch feuchten Stelle ausgerutscht und musste durchs Kiesbett ausweichen. Das hat mich etwa zehn Sekunden gekostet. Das war ärgerlich. Ich lag zu diesem Zeitpunkt vor Jamie Green, der Zehnter wurde.»

Sonntags lagen die Bedingungen dann irgendwo dazwischen. Nicht so heiss wie am Freitag, aber auch nicht so kühl wie am Samstag. Fabio qualifizierte sich erneut als 13. Und erwischte eigentlich auch einen guten Start. Doch am Ende der ersten Runde erhielt Fabio einen Treffer eines Konkurrenten. Dabei wurde der Diffusor beschädigt und Fabio verlor auf einen Schlag vier Positionen. «Das war sehr ärgerlich. Vor allem, weil der Start gut war und ich schon an den Top 10 schnupperte. Aber mit einem angeschlagenen Auto über die Runden zu kommen, ist nicht einfach.»

In zwei Wochen geht es weiter: mit dem Rennen in Assen. Fabio und sein Team werden bis dann die Daten genau analysieren. «Viel fehlt nicht», sagt der gebürtige Luzerner. «Im Quali 2 fehlten nur 68 Hundertstel für eine Top-10-Platzierung. Die Abstände sind sehr eng. Das hat man auch im zweiten Rennen gesehen. Mein Rückstand auf die Spitze betrug nach 34 Runden 15 Sekunden. Wenn du nur einen Fehler machst, bist du gleich weg vom Fenster.»

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