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Der Schweizer Fabio Scherer hat beim fünften Lauf zur FIA Formel-3-Meisterschaft mit einer guten Rennpace auf sich aufmerksam gemacht. Leider blieb seine Vorstellung was Punkte betrifft unbelohnt.

Der Fahrer aus dem Sauber Junior Team war nach dem Rennen in Silverstone mit sehr viel Zuversicht zum Hungaroring gereist. Doch auf dem 4,38 Kilometer langen Rundkurs musste der 20-Jährige mit Platz 22 im Qualifying am Samstagmorgen schon früh einen Dämpfer hinnehmen.

„Wir hatten schon im freien Training Probleme mit dem Set-Up“, sagt der von Stobag unterstützte Fabio. „Das bedeutete, dass wir der Konkurrenz im Qualifying hinterherfuhren. „Ich hatte ausserdem nur eine push-lap. Und auf der hatte ich Verkehr. Ich musste rund acht Autos überholen. Das hat definitiv Zeit gekostet.“

Im ersten Rennen am Samstag war Fabio deshalb gezwungen, das Feld von hinten aufzurollen. Zuversichtlich wie immer überzeugte der Sauber-Junior dabei mit einer guten Rennpace. Auch gelang es Fabio die Reifen länger am Leben zu halten als manch anderer Konkurrent. So arbeitete er sich von P22 auf P15 vor.

„Das Rennen war für mich zwei Runden zu kurz“, so Fabio. „Ich konnte zum Schluss wirklich viel Boden gutmachen. Die Reifen haben super gehalten, und ich bin soweit fehlerlos gefahren. Es war jetzt nicht das perfekte Rennen. Aber ich habe dennoch Positives mitnehmen können.“

Im zweiten Rennen am Sonntagmorgen ging Fabio von Startplatz 15 ins Rennen. Wieder strotzte er vor Zuversicht und hoffte, dass er in die Punkte fahren könne.

Doch der Reifenverschleiss auf der engen und kurvigen Strecke vor den Toren von Budapest war diesmal grösser. Sodass sich Fabio nur um zwei Positionen auf Rang 13 verbessern konnte.

„Ich hatte den Eindruck, dass ich nicht schlecht gefahren bin. Aber das Auto hat die Reifen sprichwörtlich aufgefressen. Es war ein schwieriges Rennen, und es war nicht viel mehr möglich. Ich glaube, ich habe das Maximum aus der Situation herausgeholt.“

Bis zum nächsten Rennen der FIA Formel 3 in Spa-Francorchamps (30. August bis 1.September) hat Fabio nun eine vierwöchige Pause vor sich. In dieser wird er und das Team das Rennen in Ungarn aufarbeiten.

„Wir werden unsere Schlüsse daraus ziehen und dann in Spa, auf einer Strecke, die ich liebe, angreifen. Ich habe dort im vergangenen Jahr mit Platz 2 mein erstes Podium in der Formel 3 herausgefahren und hoffe auf eine ähnlich starke Performance.“

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