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Der Schweizer Fabio Scherer kehrt am Wochenende nach Silverstone zurück, auf die Strecke also, auf der er seine erste Pole-Position in der FIA Formel-3-Meisterschaft herausgefahren hat.

Der Fahrer des Sauber Junior Teams will auf der legendären britischen Rennstrecke seine ersten Punkte in dieser Saison holen. Er ist der festen Überzeugung, dass es keinen besseren Ort gibt, um endlich den nötigen Erfolg zu haben.

Der 20-Jährige sagt: „Ich habe gute Erinnerungen an Silverstone. Es war ein besonderer Moment, als ich im Vorjahr dort auf der Pole-Position gestanden habe. Und es war der Beweis, dass ich auf diesem Level mithalten kann.“

„Die bisherige Saison ist nicht so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir hatten einige Probleme und etwas Pech, aber ich weiss, dass sich die Dinge irgendwann ändern werden. Warum nicht in Silverstone?“

Die 5,89 km lange Strecke mit Kurven für mittlere und hohe Geschwindigkeiten, die dafür bekannt sind, dass sie die Reifen an ihre Leistungsgrenze bringen, ist für viele Fahrer, darunter auch Fabio, eine besondere Herausforderung. Deshalb freut er sich besonders auf das Rennwochenende in Silverstone.

„Für mich ist das eine grossartige Strecke“, sagt Fabio. „Sie ist sehr schnell und es gibt einige sehr langgezogene Kurven, die besonders cool sind – wie Maggotts oder Becketts. Die Geschwindigkeit in diesen Kurven ist bei dem Downforce-Level der Formel-3-Boliden atemraubend.“

Fabios Rennwochenende in England, das die Halbzeit dieser Saison markiert, beginnt am Freitag mit dem freien Training um 8.35 Uhr. Um 16.50 Uhr findet dann das Qualifying statt. Das erste Rennen geht am Samstagmorgen um 9.25 Uhr über die Bühne. Der zweite Lauf steht am Sonntagmorgen um 8.35 Uhr auf dem Programm.

„Ich war am vergangenen Donnerstag beim Team und habe dort im Simulator gesessen, um die Vorbereitungen für dieses Wochenende fortzusetzen“, so der von Stobag unterstützte Fahrer. „Wir haben unsere Zusammenarbeit intensiviert, um einige Verbesserungen zu finden, und ich denke, wir sind auf einem guten Weg. Ich bin sehr zuversichtlich. Wir werden sehen, was das Wochenende bringt.“

„Es wird von entscheidender Bedeutung sein, einen guten Start ins Training zu finden. Denn das gibt die Richtung für den Rest des Wochenendes an. Wenn der Speed im Training passt, ist es einfacher nahtlos im Qualifying weiterzumachen. Gelingt das nicht, ist es schwierig, sich im Qualifying und in den Rennen gut zu positionieren.“

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