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Für Sauber-Junior Fabio Scherer geht es am Wochenende (21.-23. Juni) auf dem Circuit Paul Ricard in Frankreich mit der FIA Formel-3-Saison weiter.

Der junge Schweizer, der seit dieser Saison Teil des Sauber-Junior Teams ist, hat vor etwas mehr als einem Monat sein Debüt in der neuen Formel-3-Meisterschaft gegeben. Seine Hoffnungen auf einen positiven Start wurden jedoch vereitelt, bevor das erste Rennen begann.

Fabio befand sich auf der Installationsrunde, als ihm ein Gegner ins Heck gefahren ist. Dieser wurde von der Rennleitung zwar umgehend für die Kollision verantwortlich gemacht. Doch für Fabio war das Wochenende gelaufen. Er musste nach einem Reparaturstopp das Rennen von ganz hinten in Angriff nehmen.

Nun also geht es nach einer sechswöchigen Pause mit dem zweiten Lauf weiter. Gefahren wird wie in Barcelona im Rahmenprogramm der Formel 1 beim Grossen Preis von Frankreich.

„Barcelona war mit Sicherheit ein schwieriges Wochenende. Aber ich habe viel gelernt und es war eine nützliche Erfahrung. Ich habe verstanden, wie sich die Reifen verhalten, wie sich die Strecke während des Wochenendes verändert und wie ich das Drag Reduction Systems (DRS) im Rennen zum richtigen Zeitpunkt einsetze“, sagt Fabio.

„Im Vergleich zu dem, was ich bisher kannte, ist diese Meisterschaft eine ziemliche Herausforderung. Aber ich glaube, dass, wenn alles lief, ich vom Tempo her gut mithalten konnte. Das stimmt mich optimistisch. Und ich hoffe, dass ich meine Performance an diesem Wochenende in Frankreich auch in gute Ergebnisse umsetzen kann.“

Die Pause zwischen den Rennen in Spanien und Frankreich war für Fabio zu lang. Aber es gab dem von Stobag unterstützten Nachwuchstalent die Gelegenheit, sich optimal vorzubereiten und nochmals darüber nachzudenken, wo Verbesserungen vor der zweiten Runde vorgenommen werden können.

„Ich habe seit Barcelona weiter hart an mir gearbeitet. So wie ich es immer tue. Ausserdem habe ich an meinen fahrerischen Fähigkeiten im Kart trainiert“, sagt der 20-Jährige. „Ich hatte auch einige PR-Aufgaben zu erledigen und besuchte darüberhinaus das Werk von Charouz Racing System in der Tschechischen Republik.“

„Wir hatten ein paar konstruktive Gepsräche, wo wir den Hebel in Zukunft ansetzen müssen. Auch habe ich im Simulator gesessen, um mich auf das Rennen in Paul Ricard vorzubereiten. Die Strecke macht mir Spass. Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir in Frankreich wieder dort sein werden, wo wir hingehören.“

Fabio ist zum letzten Mal im März auf der 5,84 km langen Strecke in Le Castellet gefahren – im Rahmen der offiziellen Formel-3-Tests. Doch das ist nicht dasselbe. An einem Rennwochenende ist die Track Time limitiert. Der Fokus liegt ganz auf den zwei Durchgängen über je 20 Runden.

„Ich habe noch nie ein Rennen in Le Castellet absolviert; in keiner Meisterschaft, in der ich bisher angetreten bin“, sagt Fabio. „Aber wir haben die ersten Testtage hier absolviert und diese waren produktiv und nützlich. Mein Ziel für das Wochenende ist es, mich in den Top 10 zu qualifizieren. Von dort aus gilt der Blick nach vorne. Ich will auf jeden Fall um Punkte kämpfen.“

Das F3-Wochenende von Fabio in Frankreich beginnt mit dem freien Training am Freitag um 09.25 Uhr (MESZ). Das Qualifying geht am selben Tag um 17.50 Uhr über die Bühne. Rennen 1 startet am Samstag um 10.30 Uhr, Rennen 2 beginnt am Sonntag um 09.55 Uhr.

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