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Fabio Scherer hatte beim dritten Aufeinandertreffen der FIA Formel 3 in Spielberg das Glück nicht auf seiner Seite. Mehr als Erfahrung konnte der junge Schweizer in Österreich nicht sammeln.

Vor einer tollen Kulisse im Rahmen des Grand Prix von Österreich musste sich der Fahrer aus dem Sauber Junior Team by Charouz mit einem 23. Platz als bestes Ergebnis aus den beiden Läufen begnügen.

Im freien Training am Freitag belegte Fabio den 26. Rang. Im Qualifying steigerte er sich und qualifizierte sich als 23. Im ersten Durchgang.

«Im freien Training war ich mit dem Auto zufrieden», sagte Fabio. «Wir konnten unser Programm abspulen und waren punkto Speed nicht sehr weit von der Konkurrenz entfernt.»

«Das Qualifying war schwieriger. Ich kam nie in einen Rhythmus. Die Sitzung wurde wegen eines Unfalls unterbrochen und danach nochmals für ein paar Minuten freigegeben. Aber es gab an meinem Auto ein kleines Problem. Und so griff ich erst etwas später wieder ins Geschehen ein. Als ich wieder draussen war, kam ich in den Verkehr. Es war unmöglich, eine saubere Runde hinzukriegen.»

Trotz des Missgeschicks war der von Stobag unterstützte Scherer zuversichtlich, dass er im Verlauf des ersten Rennens über 24 Runden Boden gut machen könnte.

Leider endete Fabios Rennen nach zwei Runden. Beim Versuch, Positionen gut zu machen, touchierte er ein anderes Auto. Fabio musste deshalb mit einem lädierten Frontflügel die Box unplanmässig aufsuchen.

«Der Start war gut, aber nach wenigen Runden hatte ich in Turn 3 eine Berührung. An der Box haben meine Mechaniker leider feststellen müssen, dass sie den Flügel nicht wechseln konnten, weil ein Befestigungsbolzen verbogen war. Damit war für mich das erste Rennen gelaufen.»

Weil der Zieleinlauf des ersten Rennens die Startaufstellung von Durchgang 2 bestimmt, musste Fabio aus der letzten Startreihe ins Rennen gehen. In diesem machte er einige Positionen gut, weil aber das Handling nicht optimal war, kam er nicht über Platz 23 hinaus.

«Das war ein sehr schwieriges Wochenende», sagte Fabio. «Ich habe Erfahrung gesammelt und Kilometer abgespult. Das ist wichtig. Aber ich war nicht dort, wo ich mir das punkto Speed vorstelle. Vor dem nächsten Rennen werde ich auf jeden Fall einen Tag im Simulator verbringen, um dann beim nächsten Event besser abzuschneiden.»

Für Fabio geht die Saison in Silverstone, im Rahmen des britischen Grand Prix vom 12. bis 14. Juli, weiter.

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