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Fabio Scherers Hoffnungen bei der zweiten Runde der FIA Formel 3 in Frankreich in die Punkte zu fahren, haben sich nicht erfüllt. Der Fahrer des Sauber Junior Team by Charouz ging auf dem Circuit Paul Ricard leer aus.

Fabio, seit dieser Saison Teil des Sauber-Juniorprogramms, hat sich nach einer sechswöchigen Pause seit dem ersten Rennen in Spanien sehr viel für das zweite Aufeinandertreffen in der Formel 3 vorgenommen.

Leider hat am Freitag am Auto von Fabio das Differenzial nicht richtig funktioniert. Aus diesem Grund konnte Fabio im freien Training das geplante Programm nicht wie gewünscht abspulen und musste sich im Qualifying mit Rang 23 zufrieden geben.

„Das Problem mit dem Differenzial bedeutete, dass ich ohne grosse Erfahrungswerte das Qualifying absolvieren musste. Ich habe also quasi im Quali bei Null angefangen. Dafür lief es eigentlich noch überraschend gut“, sagt der von Stobag untertstützte Schweizer.

„Im ersten Rennen am Samstag bin ich sehr gut gestartet. Ich konnte in den ersten Runden sogar ein paar Positionen gut machen, doch danach war ich vom Speed her nicht in der Lage den Konkurrenten vor mir zu folgen. Zum Glück für mich sind einige Gegner vor mir ausgefallen, sodass ich als 15. über die Ziellinie fuhr.“

Diese Position war mit dem Startplatz für das zweite Rennen am Sonntag, in dem Fabio die Top 10 anvisierte, identisch.

„Mir ist erneut ein sehr guter Start gelungen. Wieder konnte ich in der Anfangsphase einige Konkurrenten überholen. Doch danach war mein Topspeed wieder nicht so, wie ich es gerne hätte. Ich hatte sogar dann Mühe, der Konkurrenz zu folgen, wenn ich das DRS (Drag Reduction System) benutzen konnte. Die Tatsache, dass Konkurrenten, die am Start hinter mir gestanden haben, am Ende in den Top 5 landeten, zeigt, was vom Potenzial her möglich gewesen wäre.“

In der  zwölften Runde musste Fabio das Rennen dann aufgeben. „Ich war in einen Dreikampf verwickelt, als wir auf Kurve 1 zukamen. Dabei ist mir der Platz ausgegangen. Abseits der Idealline, auf der schmutzigen Linie, bin ich über diesen gelben Randstein gefahren. Dabei ging vorne links die Aufhängung kaputt.“

„Auch wenn dieses Wochenende nicht so gelaufen ist, wie ich mir das vorgestellt habe, nehme ich das Positive mit. Im Qualifying habe ich es geschafft, meine drei besten Sektorzeiten in eine Runde zu packen. Ausserdem  stimmten mich die ersten Runden zuversichtlich. Wir werden nun als Team sämtliche Daten analysieren und ich hoffe, dass wir dann am Red Bull Ring voll angreifen können.“

Die dritte Runde der FIA Formel 3 steht bereits am kommenden Wochenende in Österreich auf dem Programm (28.-30. Juni).

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