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Fabio Scherer hat beim Saisonauftakt der FIA Formel 3 auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona ein charakterbildendes Wochenende erlebt. Seine Chancen auf ein gutes Ergebnis wurden durch einen Vorfall, an dem Fabio keine Schuld trifft, schon früh zunichte gemacht.

Dabei wollte der 19-jährige Schweizer in der im Rahmen der Formel 1 ausgetragenen Formel 3 unbedingt von Anfang an eine Duftmarke setzen.

Der unglückliche Zwischenfall erreignte sich noch bevor der Start zum ersten Rennen freigegeben wurde. Fabio befand sich auf der Installationsrunde und war gerade dabei, seine Bremsen auf Betriebstemperatur zu kriegen, als ihm ein Konkurrent von hinten ins Auto fuhr.

Durch den Auffahrunfall wurde nicht nur der linke Hinterreifen platt gefahren, auch das Heck war beschädigt. Statt seine Position in der Startaufstellung einzunehmen, musste Fabio seine Box aufsuchen.

Auch wenn die Rennleitung den Schuldigen schnell ausmachte und ihn mit drei Lizenzpunkten bestrafte, war das Rennen, das Fabio aus der Boxengasse in Angriff nehmen musste, gelaufen. Nach 22 Runden wurde er als 27. abgewunken.

„Ich bin sehr enttäuscht“, sagte Fabio. „Das Wochenende war für mich auf dem Weg zur Startaufstellung de facto gelaufen. Ich konnte nichts dafür. Ich spürte plötzlich einen Schlag und merkte, dass der Reifen platt war. Weil offebar auch das Getriebe einen Schaden genommen hatte, war meine Pace im ersten Rennen beeinträchtigt.“

Trotz des unglücklichen Zwischenfalls strotzte der von Stobag unterstützte Sauber-Junior am Sonntagmorgen vor Zuversicht. Auch wenn es von Startplatz 27 schwierig erschien, wollte er im zweiten Durchgang unbedingt Boden gut machen.

„Meine Pace war besser als tags zuvor. Aber von so weit hinten ist es schwierig etwas auszurichten. Ich hatte schon Plätze gut gemacht, als ich in Runde 8 zum nächsten Überholmanöver in Turn 1 ansetzen wollte. Leider hat der Vordermann in der Bremszone die Spur gewechselt und ich konnte nicht mehr ausweichen. Bei der Berührung ging die Aufhängung kaputt und ich musste das Rennen aufgeben.“

Auch wenn das Wochenende in Spanien nicht das versprach, was sich Fabio erhoffte, schaut er bereits nach vorne.

„Das war ein schlechtes Wochenende, das ich möglichst rasch abhaken will. Wir haben jetzt eine sechswöchige Pause. Und die möchte ich nutzen, um mich auf das nächste Rennen in Le Castellet vorzubereiten. Ich kenne die Strecke von den Wintertests. Das stimmt mich punkto Wiedergutmachung zuversichtlich – vorsusgesetzt das Glück ist dann auf meiner Seite.“

Das zweite Rennwochenende der FIA Formel 3 steigt vom 21.-23. Juni auf dem Circuit Paul Ricard.

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