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Fabio Scherer hat gestern (Donnerstag) auf dem Hungaroring den letzten Test vor dem ersten Rennen der FIA Formel-3-Meisterschaft absolviert. Der Schweizer fühlt sich parat für den Saisonauftakt.

Der 19-jährige Scherer fährt 2019 für das Sauber Junior Team und ist damit Teil von Sauber Motorsport, dem Schweizer Unternehmen, das das Alfa Romeo Racing Team in der Formel 1 betreibt.

Vier Tage hatte Fabio Zeit, sich bei Testfahrten in Frankreich und Spanien mit seinem Arbeitsgerät vertraut zu machen. Auf dem Hungaroring, der Grand-Prix-Rennstrecke vor den Toren Budapests, hat er nun die restlichen zwei Tage der offiziellen Testfahrten absolviert.

Fabio spulte an zwei Tagen 197 Runden auf der 4,38 km langen Rennstrecke ab. Was einer Distanz von 862 Kilometern entspricht. Dabei hat er sehr eng mit den Ingenieuren des Sauber Junior Team by Charouz zusammengearbeitet.

«Der Test in Ungarn war eine eindeutige Verbesserung gegenüber den ersten beiden Tests. Und ich bin mit dem, was wir erreicht haben, zufrieden. Ich denke, wir sind in eine gute Richtung gegangen. Und wenn wir unsere Hausaufgaben erledigen, sind wir bereit für das erste Rennen», sagt Fabio.

«Ich denke, wir haben unsere Zeit auf der Strecke sehr sinnvoll genutzt und die Abstimmung des Autos gut angepasst. Wie man es sich für den letzten Test wünscht, hatten wir zwei reibungslose Tage und konnten die Pace stets erhöhen.»

Bei zwei zeitlich getrennten Sitzungen pro Testtag konzentrierten sich Fabio und sein Team am Morgen auf die Feinabstimmung für das Qualifying, ehe man am Nachmittag mit Longruns die Wettbewerbsfähigkeit für die Rennen verbesserte.

Der von Stobag unterstützte Fahrer war im Allgemeinen mit seinen Zeiten zufrieden. Er glaubt, dass die Pace ausreicht, um beim Auftakt der FIA Formel-3-Meisterschaft vom 10. bis 12. Mai auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona vorne mitmischen zu können.

«Es ist sehr wichtig, dass man bereit ist. Denn an den Rennwochenenden hat man keine Zeit, um viele Dinge auszuprobieren», erklärt Fabio. «Alles geht so schnell und die Konkurrenz ist gross. Ich rechne damit, dass die besten 20 Fahrer nur drei oder vier Zehntelsekunden auseinander liegen.»

Fabios Formel-3-Saison beginnt in Spanien und endet Ende September im russischen Sotschi. Auf dem Programm stehen acht Veranstaltungen zu jeweils zwei Rennen.

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