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Fabio Scherer strotzt vor dem vorletzten Formel-3-Rennwochenende in Spielberg vor Zuversicht. Der Schweizer will am Red Bull Ring (21.-23. September) wieder mit guten Ergebnissen glänzen.

Die gute Form, die er in diesem Jahr schon mehrfach unter Beweis gestellt hat, soll dem Motopark-Piloten auch in Österreich helfen, wieder aufs Podium zu klettern.

Auf dem 4,31 km langen Kurs in der Steiermark hat Fabio in der Vergangenheit schon gute Rennen gezeigt. Das gibt ihm Zuversicht für die bevorstehende Formel-3-Rennen am Wochenende.

«Ich bin sehr zuversichtlich, weil ich am Red Bull Ring gewöhnlich sehr schnell unterwegs bin», sagt Fabio. «2016 und 2017 habe ich hier jeweils die schnellste Rennrunde in der ADAC Formel 4 gefahren.»

Fabio weiter: «Ich habe das ziemlich frustrierende Nürburgring-Wochenende definitiv hinter mir gelassen. Und will in Spielberg von Anfang an versuchen, gleich auf Tempo zu kommen.»

«Ich gehe davon aus, dass es an diesem Wochenende wieder sehr eng zugeht. Aber ich bin überzeugt, dass wir eine gute Leistung zeigen können, wenn wir von Anfang an dabei sind.»

Die Charakteristik der Strecke in Spielberg lädt zum Überholen ein, etwas, was dem Fahrstil von Fabio sehr entgegenkommt. Darauf freut sich Fabio, der zuletzt am Nürburgring und in Misano durch tolle Überholmanöver auf sich aufmerksam gemacht hat.

«Auf dem Red Bull Ring kann man ziemlich gut überholen; das heisst es ist eine Rennstrecke für echte Racer. Das hat mir an den letzten beiden Rennwochenenden ein wenig gefehlt. Deshalb glaube ich auch, dass das ein ganz interessantes Wochenende wird, bei dem mir hoffentlich auch das Glück beisteht.»

Der von Stobag unterstützte Luzerner hat im März bereits zwei Testtage am Red Bull Ring absolviert. Diese Erfahrung soll Fabio auf der Suche nach dem perfekten Set-Up für seinen Dallara-Volkswagen helfen.

«Es ist nicht ganz einfach, auf dieser Strecke die richtige Abstimmung zu finden», sagt Fabio. «Im ersten Sektor braucht man wenig Abtrieb, weil dieser Abschnitt eigentlich nur aus zwei Geraden besteht. Im zweiten und dritten Sektor ist es dann genau umgekehrt. Dort gibt es richtig schnelle Kurven.»

«Man muss also einen Kompromiss finden. Entweder man ist im ersten Sektor top, oder man hat im zweiten und dritten Sektor einen Vorteil.»

«Es wird auf jeden Fall eine grosse Herausforderung. Aber ich freue mich, mit meinem Team, die bestmögliche Lösung herauszutüfteln. Und ich bin überzeugt, dass wir das auch schaffen.»

Fabios erstes Rennen findet am Samstagmorgen um 11.25 Uhr statt. Die beiden Sonntagsrennen sind für 11.25 und 16.00 Uhr angesetzt.

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