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Fabio Scherer hat in Silverstone bei der FIA Formel-3-EM ein Wochenende mit Höhen und Tiefen erlebt. Highlight war seine erste Pole-Position, die er am Freitag herausgefahren hat. Diese konnte er aber leider wegen eines technischen Defekts nicht in einen Podestplatz umwandeln.

Fabio ist nach seinem ersten F3-Podestplatz in Spa-Francorchamps mit sehr viel Zuversicht zum Rennen nach Silverstone gekommen. Und diese Zuversicht liess er die Konkurrenz auch spüren. Im ersten Qualifying wurde er Elfter, danach steigerte sich Fabio und stanzte im zweiten Zeittraining die schnellste Zeit in den britischen Asphalt.

«Die erste Pole-Position hat sich fantastisch angefühlt», freute sich Fabio. «Obwohl ich dazu sagen muss, dass Silverstone nicht unbedingt meine absolute Lieblingsstrecke ist. Leider habe ich auf der folgenden Runde einen kleinen Fehler gemacht, sodass ich mit meiner zweitschnellsten Zeit nur auf Startplatz 13 für das dritte Rennen stand.»

Im ersten Rennen am Samstagmorgen wurde Fabio Zehnter. Womit sich der Motopark-Pilot einen weiteren Zähler auf sein Punktekonto schaufelte.

Im zweiten Rennen – von der Pole gestartet – fiel Fabio auf Platz 2 zurück. Im Verlauf des Rennens verlor er eine weitere Position, war aber zuversichtlich, dass er seinen zweiten F3-Podestplatz nach Hause fahren würde, als es an seinem Dallara-Volkswagen ein technisches Problem gab.

«Um den Sieg hat es nicht ganz gereicht. Dennoch waren meine Rundenzeiten so flott, dass ich locker auf Podestkurs lag, als es plötzlich ein elektrisches Problem gab. Ich konnte daraufhin nicht mehr schalten und musste den Wagen abstellen. Das war sehr ärgerlich.»

«Ich hatte gespürt, dass etwas nicht in Ordnung war. Ich konnte aber trotz Problemen beim Schalten Rundenzeiten fahren, die für P3 gereicht hätten. Es ist wirklich schade, dass ich das Rennen nicht beenden konnte.»

Auch im dritten Rennen am Sonntagmorgen hatte Fabio das Rennglück nicht gepachtet. «Mein Start war gut und ich lag auf P10. Aber die Balance war nicht perfekt und es war unmöglich, noch mehr Positionen gut zu machen.»

Im Ziel war Fabio dann Elfter, knapp ausserhalb der Punkteränge. Fabios Fazit nach einem Auf und Ab in Silverstone: «Ich bin nicht zufrieden, mit dem, was wir hier erreicht haben. Eine Pole-Position und ein Meisterschaftszähler ist nicht das, was wir verdient haben. Wir müssen noch härter arbeiten. Viel Zeit über Negatives nachzudenken, bleibt zum Glück nicht. Am Wochenende geht es in Misano weiter. Auf einer Strecke, die mir sehr liegt.»

Das Rennen an der adriatischen Küste verspricht viel Spannung. Alle Teams haben dort im April bereits getestet. Fabio kennt die Strecke ausserdem aus der Zeit, als er Formel 4 gefahren ist.

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