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Fabio Scherer hat am Wochenende in Zandvoort seine bisher stärkste Leistung in der FIA Formel-3-Europameisterschaft gezeigt. In zwei von drei Läufen hat der Schweizer Punkte geholt.

Bei 40 Grad Asphalttemperatur und perfekten äusseren Bedingungen wurde Fabio einmal Fünfter und einmal Neunter. Das erste Rennen in Zandvoort am Samstagmorgen beendete der Motopark-Pilot auf Platz 13.

Den Grundstein zu seinem bisher erfolgreichsten F3-Wochenende legte der 19-Jährige mit einer guten Qualifying-Performance. Fabio umrundete die 4,307 km lange Strecke in den Dünen von Zandvoort in 1:29,597 min, womit er in Rennen 3 auf dem fünften Startplatz stand.

„Überholen ist auf dieser engen Strecke sehr schwierig. Deshalb ist das Quali sehr wichtig. Ich hatte leider nur eine freie Runde. Das hat für Startplatz 5 gereicht. Ich wusste also: Die Pace war da.“

Am Start verlor Fabio eine Position, eroberte diese aber rasch zurück. Fabio lag auf Platz 5, als das Rennen wegen eines havarierten Autos vorzeitig abgebrochen werden musste.

„Wäre das Rennen normal weitergegangen, hätte ich sicher noch eine Attacke auf das vor mir liegende Fahrzeug geritten. Denn die Reifen beim Vordermann waren bereits ziemlich heruntergefahren,“ so Fabio.

Der fünfte Platz war nach P4 beim Auftakt in Pau Fabios bisher bestes Ergebnis. Noch wichtiger ist aber die Tatsache, dass Fabio gegenüber dem ersten Rennwochenende grosse Fortschritte in Bezug auf seine Rennkonstanz gemacht hat.

„Meine Pace im Rennen war wirklich sehr, sehr gut. Ich war einer der Schnellsten. Und das in jedem Rennen. Das ist sehr wichtig. Ich konnte am Anfang, zur Mitte und gegen Ende des Rennens angreifen. Und konnte stets Druck auf die Vorderleute machen.“

„Ich habe kaum Fehler gemacht. Ich habe einfach mein Programm abgespult. Und die Anweisungen des Teams umgesetzt. Das macht mich zuversichtlich. Was noch fehlt, ist das Rennglück. Aber ich arbeite hart daran und ich spüre, dass ich auch diesbezüglich auf einem guten Weg bin.“

Im zweiten Rennen ist Fabio Neunter geworden. Er stanzte dabei die drittschnellste Runde von allen Fahrern in den Asphalt. Und machte solange Druck auf den Vordermann, bis der einen Fehler machte und Fabio den gekonnt nutzte.

Trotz der guten Ergebnisse Ist Fabios Ziel unverändert geblieben. Und er weiss auch, woran er weiter arbeiten muss. „Ich spüre, dass da noch mehr möglich ist. Auch meine Starts waren an diesem Wochenende nicht gut. Ich hatte Glück, dass ich im zweiten und dritten Rennen den Motor nicht abgewürgt habe. Vor dem nächsten Rennen haben wir einen Test. Da werden wir uns intensiv um die Starts und um das Qualifying kümmern.“

Das nächste Rennen für Fabio findet vom 26.-28. Juli auf dem superschnellen Rundkurs von Spa-Francorchamps statt.

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