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Fabio Scherer hat bei der FIA Formel-3-Europameisterschaft am Hungaroring zwei von drei Rennen in den Punkten beendet. Und damit weitere wichtige Erfahrungen gesammelt.

Der Luzerner Formel-3-Rookie hat im ersten Rennen, das auf feuchtem Geläuf gestartet wurde, Platz 10 erreicht. Im dritten Rennen wiederholte der 18-Jährige diese Performance.

Fabio hat dieses Wochenende mit gemischten Gefühlen angepackt. Er wusste, dass die heissen Temperaturen und der technisch anspruchsvolle Rundkurs nicht perfekt zu seinem eher aggressiven Fahrstil passt.

„Ich musste sehr behutsam fahren, damit ich die Reifen nicht ruiniere. Das war für mich eine ungewohnte Erfahrung. Ich denke, der Hungaroring war die Strecke im Kalender, die mir am wenigsten liegt. So gesehen bin ich mit den zwei Punkten, die ich hier geholt habe, gar nicht so unzufrieden“, meinte der Motopark-Pilot.

„Die Rundenzeiten der Top-10-Fahrer lagen in jeder Sitzung sehr eng zusammen. Ich habe mich kontinuierlich gesteigert. Das nehme ich ebenfalls als positive Erfahrung mit.“

Fabio qualifizierte sich fürs erste Rennen als 14. Dieses wurde auf dem 4,381 km langen Rundkurs nach einem Platzregen auf noch feuchter Fahrbahn gestartet.

„Ich hatte Pech. Ich stand auf der Seite der Strecke, die noch komplett feucht war und hatte keinen Grip», erklärt Fabio. «Dadurch habe ich ein paar Positionen verloren. Doch ich habe im Laufe des Rennens wieder vier Plätze gewonnen.“

Für das erste Rennen am Sonntagmorgen war Fabio zuversichtlich. Startete er doch von SP10. Doch die Startrunde verlief etwas hektisch und so kam der Fahrer mit der Startnummer 13 nicht über Platz 11 hinaus. Womit er die Punkteränge knapp verpasste.

Am Sonntagnachmittag startete Fabio von Position 13. Diesmal kam er sehr gut durch und kehrte als Siebter aus der ersten Runde zurück. In Runde 4 verlor Fabio eine Position. Doch er überquerte die Ziellinie nach einer soliden Fahrt als Achter.

Nach dem Rennen brummten ihm die Rennkommissare eine Fünf-Sekunden-Strafe auf. Fabio hatte bei Halbzeit des Rennens am Ende einer Full-Course-Yellow-Phase eine Zehntelsekunde zu früh auf dem Gas gestanden.

Durch die Strafe fiel das von Stobag unterstützte Nachwuchstalent auf Platz 10 zurück. Fabio war mit seiner Leistung dennoch zufrieden.

„Im dritten Rennen hatte ich zum ersten Mal an diesem Wochenende ein wirklich sehr gutes Gefühl im Auto. Der Speed war da und die Reifen hielten auch. Dadurch waren auch meine Rundenzeiten konstanter. Währenddessen in den ersten beiden Rennen die Reifen hinüber waren.

„Ich habe an diesem Wochenende viel über Reifenmanagement gelernt. Das ist im Hinblick auf höhere Kategorien eine wichtige Erfahrung.“

Nach sechs Rennen liegt Fabio in der FIA F3-EM-Wertung auf Platz 13. In der separat geführten Rookie-Meisterschaft belegt er den sechsten Rang.

In der kommenden Woche wird Fabio seine Abschlussexamen an der Schule absolvieren. Und aus Spass an einem Kart-Rennen teilnehmen. Danach gilt der Fokus dem nächsten F3-Event. Dieses findet am Wochenende vom 22.-24. Juni am Norisring statt.

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