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Für Fabio Scherer ist die rund einmonatige Sommerpause vorbei. Am Wochenende steigt am Nürburgring die nächste Runde zur ADAC Formel 4. Der 18-jährige aus Aesch im Kanton Luzern möchte dort anknüpfen, wo er zuletzt aufgehört hat.

Beim vorerst letzten Event in Oschersleben (7.-9. Juli) hat der Fahrer aus dem Team US Racing mit den Plätzen 4, 3 und 5 seine Klasse unter Beweis gestellt. Insgesamt sicherte sich Fabio an diesem Wochenende 37 Punkte. Was ihn in der Meisterschaft auf Rang 6 vorstoßen ließ. Und womit er bei noch drei ausstehenden Veranstaltungen und somit neun Wertungsläufen immer noch gut im Rennen liegt.

“Ich freue mich, wieder ins Auto steigen zu dürfen“, sagt Fabio, „und hoffe, dass ich dort weitermachen kann, wo ich aufgehört habe. Das Potenzial war bisher in jedem Rennen vorhanden. Ich muss eigentlich nur konzentriert weitermachen. Dann stehen meine Chancen gut.”

Bei einem kürzlich absolvierten Test hat Fabio zusätzlich Motivation und Zuversicht geschöpft. Deshalb freut er sich umso mehr auf die Rennen am Nürburgring.

“Ich habe dort vor etwa zehn Tagen einen Test absolviert. Ich hatte ein gutes Gefühl. Und bin deshalb sehr zuversichtlich, dass wir am Wochenende wieder gute Ergebnisse einfahren werden.”

Obwohl Fabio beim Testen eine gute Figur abgegeben hat, ist er kein so großer Fan der auf 3,62 km verkürzten Streckenvariante, auf der die ADAC Formel 4 am Wochenende fahren wird. Fabio glaubt auch, dass der Umgang mit den Reifen ein wichtiger Faktor werden wird.

“Diese Streckenführung am Nürburgring ist nicht einfach”, sagt der von Stobag, Eterna und ATS unterstützte Nachwuchspilot. “Meiner Meinung nach ist sie zu kurz. Eine Kurve folgt der anderen. Man kann die Reifen sehr schnell überhitzen.”

Fabio weiter: “Man muss sehr vorsichtig zu Werke gehen. Man darf nicht zu aggressiv fahren. Wenn du einen Reifen zu sehr beanspruchst, dann hat das auch negative Auswirkungen auf die anderen. Das kann das Rennen, ja sogar das ganze Wochenende ruinieren.”

In der vierwöchigen Pause hat Fabio akribisch an seiner physischen Verfassung gearbeitet. Sodass er für die verbleibenden drei Rennwochenenden in Topform ist.

“Zum Ausruhen hat die Zeit nicht wirklich gereicht”, sagt Fabio. “Meine Karriere ist mir sehr wichtig. Deshalb habe ich sehr viel trainiert. Auch als ich einmal eine Woche weg war, habe ich von morgens um acht bis abends um sechs Sport getrieben. Ich fühle mich super und freue mich, dass es endlich wieder weiter geht.”

Der Zeitplan fürs Wochenende: Das Qualifying beginnt am Samstag um 08.30 Uhr. Gefolgt vom ersten Rennen um 14.45. Der zweite Lauf startet sonntags um 11.10 Uhr. Das dritte Rennen findet um 16.35 Uhr statt.

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