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Der Schweizer Fabio Scherer bestreitet am Lausitzring sein zweites Rennwochenende in der ADAC Formel 4. Er hofft, dass er dort weitermachen kann, wo er am ersten Wochenende aufgehört hat.

Der 17-Jährige, der für das Team US Racing fährt, liegt zurzeit auf dem sechsten Meisterschaftsrang. Nachdem er beim Saisonauftakt in Oschersleben die Plätze 4, 3 und 8 eingefahren hatte.

Die Rückkehr zum Lausitzring ist für Fabio sehr speziell. 2016 feierte er dort in seiner Debütsaison seinen ersten Sieg in der ADAC Formel 4. Fabio weiß, dass er an diesem Wochenende wieder alles geben muss.

“Ich denke, es wird ein ziemlich hartes Wochenende in der Lausitz werden. Vermutlich eines der schwierigsten in dieser Saison”, erklärt der von Stobag und ATS unterstützte Formel-4-Pilot. “Der Lausitzring gehört zu den langsameren Rundkursen. Ich bevorzuge eher schnellere Strecken.”

Fabio weiter: “Wir haben am vergangenen Wochenende noch einen privaten Test in der Lausitz absolviert. Und meine Zeiten waren nicht immer konstant. Ich habe zwar nur drei Zehntelsekunden verloren. Aber weil die Abstände in der ADAC Formel 4 an der Spitze so knapp sind, bedeutete dies P10. Ich muss also noch etwas Speed finden. Aber mit einem flüssigeren Fahrstil könnte das klappen.”

An Unterstützung wird es nicht mangeln. Die drei Rennen zur ADAC Formel 4 am Lausitzring finden im Rahmenprogramm der DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) statt. Zum Auftaktrennen am Hockenheimring kamen 80‘000 Zuschauer. Für Fabio ist diese Kulisse ein zusätzlicher Ansporn.

“Ich freue mich darauf, im Rahmen der DTM fahren zu dürfen. Für gewöhnlich bedeutet das ein ausverkauftes Haus. Und das freut natürlich auch meine Sponsoren. 2016 war ein fantastisches Wochenende für mich. Mein erster Sieg bei abtrocknender Strecke habe ich selbstverständlich in bester Erinnerung behalten.”

Zum Saisonauftakt meint Fabio: “Der Start in die neue Saison ist mir gut gelungen. Und ich will darauf natürlich aufbauen. Wenn ich meinen Fahrstil ein bisschen anpassen kann, und ich wieder Punkte hole, dann bin ich zufrieden.”

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