Im Rahmen seiner Vorbereitungen auf die bevorstehende ADAC Formel-4-Saison hat Fabio an zwei Rennwochenenden zur Formel-4-Meisterschaft in den Arabischen Emiraten teilgenommen. Die Rennen bestritt er für das Team Rasgaira, das eng mit US Racing, dem zukünftigen Rennstall von Fabio, zusammenarbeitet.

Fabio beeindruckte am ersten Wochenende auf dem Yas Marina Circuit [10.-11. Februar] mit einer starken Leistung und sicherte sich einen Sieg und einen zweiten Platz aus insgesamt vier Läufen. Hier folgt nun Fabios Zusammenfassung seines zweiten Auftritts auf der Strecke vom 10.-11. März.

“Am vergangenen Wochenende habe ich am letzten Event der Formel 4 UAE teilgenommen. Es war eine großartige Erfahrung, und ich habe definitiv das Gefühl, dass ich im Hinblick auf die deutsche Meisterschaft, die Ende April beginnt, viel gelernt habe.”

“Ich habe vier Rennen auf dem Circuit Yas Marina absolviert. Alle für Rasgaira, das in der arabischen Meisterschaft eng mit meinem neuen Team US Racing zusammenarbeitet. Gerhard Ungar, der Teamchef von US Racing sowie mein Ingenieur und mein Mechaniker, die mich während der Saison betreuen, waren alle dort. Es war eine großartige Gelegenheit, sie kennenzulernen und zu verstehen, wie sie funktionieren.”

“Zwei der vier Rennen auf der verkürzten Südvariante des Yas Marina Circuit beendete ich als Vierter. In den zwei anderen Rennen schied ich leider nach Fremdberührungen aus. Das war schade, denn mein Tempo war das ganze Wochenende über gut, und ich war entschlossen, alle Rennen zu beenden. Aber dennoch habe ich viel Positives aus Abu Dhabi mitgenommen.”

“Ich fuhr die schnellste Runde des Wochenendes im Qualifying. Was mich daran besonders gefreut hat, war die Tatsache, dass ich alle Sektoren für eine wirklich schnelle Runde aneinanderreihen konnte. In der deutschen Formel 4 wird alles sehr eng werden. Deshalb wird es in dieser Saison sehr wichtig sein, die perfekte Runde hinzukriegen.”

“Glücklich bin ich auch darüber, dass ich an diesem Wochenende einige Bereiche meines Fahrens verbessern konnte. Mit vier Trainingseinheiten und vier Rennen an einem Wochenende hast du reichlich Fahrzeit und kannst einige Anpassungen vornehmen. Gemeinsam mit dem  Team haben wir am Auto und meinem Fahrstil gefeilt. Das war ein sehr gutes Gefühl.”

“Insgesamt war das Wochenende in Abu Dhabi ein sehr gutes Training für mich. Ich habe nun vor dem Start in die neue Saison acht Formel-4-Rennen bestritten und viel Zeit mit meinem Team verbracht. Gerhard, mein Ingenieur Hendrik Limmer und mein Mechaniker Douglas Sevensson kennen meinen Fahrstil nun. Und ich verstehe, wie sie funktionieren. Ich denke, wir haben schon sehr gut zusammengearbeitet.”

“Ein besonderer Dank geht an alle bei US Racing und an meine Sponsoren: Stobag und ATS für ihre anhaltende Unterstützung.”

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